Eine neue Strategie der Europäischen Union für den Ostseeraum

Seit der EU-Erweiterung von 2004 sind acht (Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Deutschland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden) der neun Ostsee-Anrainer Mitglieder der Europäischen Union.

Die vom Europäischen Rat am 29. Oktober 2009 angenommene „Ostsee-Strategie“ soll dazu beitragen, die gravierenden Umweltprobleme des europäischen Binnenmeeres in den Griff zu bekommen und die wirtschaftliche Dynamik des Ostseeraums zu verbessern. Da unser Fördergebiet Teil des Ostseeraumes ist, kann durch geeignete Projekte die Umsetzung gefördert und die makroregionale Zusammenarbeit unterstützt werden.
Die vier Eckpfeiler der Strategie zielen darauf ab, diesen Teil Europas

  • ökologisch nachhaltig (z. B. durch Abwasserbehandlung),
  • wohlhabend (z. B. durch Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen),
  • zugänglich und attraktiv (z. B. durch bessere Verkehrsverbindungen)
  • und sicher zu machen (z. B. durch besseres Notfallmanagement).

Für den Zeitraum 2007-2013 stehen in der Ostseeregion mehr als 50 Mrd. € an Kohäsionsmitteln zur Verfügung. Darüber hinaus werden aus anderen EU-Quellen 27 Mrd. EUR für die Verbesserung der Zugänglichkeit, annähernd 10 Mrd. EUR für die Umwelt, 6,7 Mrd. EUR für die Wettbewerbsfähigkeit und 697 Mio. EUR für Sicherheit und Gefahrenabwehr beigetragen.

http://ec.europa.eu/regional_policy/sources/docgener/panora_de.htm