16.11.2011

Zwischenbilanz EU-Programm INTERREG IV A

Pressemitteilung des Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern vom 08.11.2011

Pressekonferenz

Pressekonferenz

Vertreter der Pomerania

Vertreter der Pomerania

Viele interessierte Teilnehmer

Viele interessierte Teilnehmer

Beispiel für Netzwerkprojekte: Telemedizin (Vortragender Prof. Hosten)

Beispiel für Netzwerkprojekte: Telemedizin (Vortragender Prof. Hosten)

Projektpräsentationen während der Veranstaltung

Projektpräsentationen während der Veranstaltung

In Greifswald wurde am Dienstag im Rahmen der zweitägigen Programmjahresveranstaltung eine Zwischenbilanz zum EU-Programm INTERREG IV A gezogen. Das Programm unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und der Wojewod-schaft Westpommern (Republik Polen). „Die partnerschaftliche Beteiligung von Deutschen und Polen an der Umsetzung von Projekten steht dabei im Mittelpunkt der Förderung. Das Programm ist gefragt und erfolgreich. Neben der Unterstützung alltäglicher Begegnungen unter dem Aspekt des gegenseitigen Kennenlernens und Verstehens ist der Aspekt der Kooperation untereinander besonders wichtig“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Rüdiger Möller anlässlich der zweitägigen Jahresveranstaltung des EU-Programms INTERREG IV A.

In der laufenden EU-Förderperiode von 2007 bis 2013 sind bislang 66 Projekte bewilligt worden. „Ein Großteil der zur Verfügung stehenden Gelder von insgesamt rund 133 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist bereits gebunden. Der überwiegende Teil dieser Projekte befindet sich in der Umsetzungsphase“, so Möller weiter. Beispiele erfolgreicher Projekt-Zusammenarbeit sind unter anderem das deutsch-polnische Telemedizin-Netzwerk, der Bau der längsten Promenade Europas („Europapromenade“) von Bansin nach Świnoujście sowie die grenzübergreifende deutsch-polnische Berufsausbildung im Hotel- und Gastgewerbe in der Euroregion POMERANIA. „Die Schwerpunkte bei den EU-Projekten liegen unter anderem bei der Unterstützung der Wirtschaft und Verbesserung der Infrastruktur, um für mehr Beschäftigung und die Verbesserung der Lebensperspektiven in der Grenzregion zu sorgen“, sagte Möller.

Gegenwärtig wird ein entsprechendes Entwicklungs- und Handlungskonzept von der POMERANIA für die kommende EU-Förderperiode 2014 bis 2020 erarbeitet und mit den beteiligten Partnern diskutiert. „Künftig wird es darum gehen, sich für die Zukunft fit zu machen, Impulse zu setzen und weitere Chancen zur Zusammenarbeit in der Grenzregion im Rahmen des Programms aufzeigen. Eines ist sicher, INTERREG wird fortgeführt“, so Möller abschließend.